Trotz der drohenden Jokerrolle sieht sich Routinier Shunsuke Nakamura bei der Weltmeisterschaft weiter als wichtigen Bestandteil der japanischen Nationalmannschaft.

"Es wird die Zeit kommen, wenn ich gebraucht werde. Ein Spieler, der den Unterschied machen kann, muss nicht nur schnell laufen und verteidigen können. Er muss auch den Rhythmus bestimmen", sagte der langjährige Spielmacher des schottischen Renommierklubs Celtic Glasgow, der inzwischen bei den Yokohama Marinos aus der J-League sein Geld verdient.

Noch während der WM-Qualifikation war Nakamura Stammspieler der Japaner, eine Knöchelverletzung warf den 31-Jährigen jedoch zurück. "Wir sind bei der WM dabei. Da ist es nicht so wichtig, ob ich in der Startformation stehe oder von der Bank komme", meinte Nakamura.

Nationaltrainer Takeshi Okada hält ohnehin weiter große Stücke auf den Altstar: "Er kommt immer besser in Form. Wenn er von der Bank kommt, kann er den Unterschied machen."

Japan trifft in der Vorrundengruppe E am kommenden Montag in Bloemfontein auf Kamerun. Anschließend warten die Niederlande (19. Juni) und Dänemark (24. Juni).

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