Die Nationalmannschaft aus Ghana erhält vor ihrem WM-Auftaktspiel am Sonntag in Pretoria (16.00 Uhr) in der deutschen Vorrundengruppe D gegen Serbien prominente Unterstützung.

Kofi Annan, Ex-Generalsekretär der UNO, hat seine übliche diplomatische Zurückhaltung abgelegt und sich klar zu seinem Heimatland bekannt.

"Wir haben eine gute, aber auch sehr junge Mannschaft. Einige erfahrene Spieler können verletzungsbedingt nicht dabei sein, aber diese Mannschaft hat ein großes Herz und spielt mit Hingabe - ich würde sie nicht abschreiben. Ich jedenfalls werde sie anfeuern", sagte der 72-Jährige, der in Kumasi in Ghana geboren ist.

Annan bekannte zudem, ein großer Fußball-Fan zu sein.

"Ich liebe das Spiel und habe es schon als kleiner Junge und auch noch in meiner Studienzeit gespielt. Ich war rechter Flügelspieler, weil ich ein guter Sprinter war. Jetzt sitze ich nur noch im Lehnstuhl und schaue zu. Ich werde auch das WM-Finale besuchen, hoffentlich sehe ich da dann auch eine afrikanische Mannschaft", sagte er.

Am liebsten würde Annan Ghana im Endspiel sehen, und er glaubt, "dass einige afrikanische Mannschaften sich gut schlagen werden. Ich bin vielleicht ein Träumer, aber ich würde eine dieser Mannschaften sehr gerne im Finale sehen." Italien, Argentinien, Spanien, England und Brasilien sind daneben seine Favoriten. Einen Tipp wagte er aber nicht.

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