Schiedsrichter Wolfgang Stark hat sich bei der WM in Südafrika in seinem ersten Einsatz im Spiel der Gruppe B zwischen Argentinien und Nigeria (1:0) für weitere Aufagben empfohlen.

Der 40 Jahre alte Bankkaufmann aus Ergolding zeigte eine überzeugende Leistung und dürfte auch die Schiedsrichter-Beobachter der FIFA überzeugt haben.

Stark war immer auf Ballhöhe und gefiel durch eine gute Körpersprache. In den deutschen Nationalfarben gekleidet (rotes Trikot, schwarze Hose mit goldenen Streifen) unterstrich er seine Entscheidungen stets mit einer deutlichen, aber nie überzogenen Gestik.

In der 44. Minute zeigte er Jonas Gutierrez nach überhartem Einsteigen zu Recht die Gelbe Karte, auch wenn Argentiniens Trainer Diego Maradona nur wenige Meter entfernt in seiner Coaching-Zone vor Wut tobte.

Stark hatte keine leichte Aufgabe zu lösen. Besonders in der ersten Halbzeit gab es in der Partie einige strittige Szenen.

So ließ der Referee ein hartes Einsteigen von Carlos Tevez gegen Lukman Haruna genauso ungeahndet wie den betonten Körpereinsatz einiger Argentinier vor dem Siegtor durch Gabriel Heinze.

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