Ein Stromengpass mit folgendem TV-Ausfall hat während des Vorrundenspiels zwischen Argentinien und Nigeria am Samstag (1:0) zu Ausschreitungen im südasiatischen Bangladesch geführt.

"Die Fans waren aufgebracht, weil sie das Spiel nicht sehen konnten. Tausende haben auf den Straßen randaliert, Autos und Busse beschädigt", sagte der Polizeichef der Hauptstadt Dhaka.

Zudem ist es zu Angriffen auf Elektrizitätswerke gekommen, wo Mitarbeiter mit Steinen beworfen wurden.

Bangladesch benötigt rund 6000 Megawatt Strom am Tag, kann aber nur 4000 Megawatt produzuieren. Daher wird die Versorgung der Haushalte mehrmals täglich gekappt.

Der nationale Stromversorger hat in Dhaka nun dazu aufgerufen, während der WM auf den Einsatz von Klimaanlagen zu verzichten und die Läden früher zu schließen. So könnten die Spiele möglicherweise reibungslos übertragen werden.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel