Der Platzverweis von Tim Cahill beim 0:4 der Australier gegen die deutsche Nationalmannschaft zum WM-Auftakt in Durban ist auf höchster politischer Ebene Down Under auf Kritik gestoßen.

"Ich kritisiere nie die Entscheidungen der Schiedsrichter, aber für Cahills Foul hätte es nur Gelb geben dürfen", sagte Australiens Außenminister Stephen Smith. Cahill war für sein Einsteigen gegen Bastian Schweinsteiger in der 56. Minute von Schiedsrichter Marco Rodriguez (Mexiko) vom Platz gestellt worden.

Der australische Fußball-Verband FFA hat beim Weltverband FIFA beantragt, dass Cahill nur für das zweite Gruppenspiel der Socceroos gegen Ghana gesperrt wird. "Ich hoffe, dass dieser Antrag erfolgreich sein wird", sagte Smith.

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