Jonathan Santana vom VfL Wolfsburg hat in Paraguays Nationalmannschaft für Wirbel gesorgt. In einem Interview mit der Tageszeitung "La Capital" aus Buenos Aires erklärte der Mittelfeldspieler, dass sich sein ganzes Leben auf Argentinien konzentriere, und er jetzt nicht seine Gefühle ändere, nur weil er in der Nationalelf des Nachbarlandes spiele.

"In Paraguay haben sie mich sehr gut empfangen, ich habe eine große Zuneigung zu dem Volk. Jetzt aber zu sagen, dass ich mich als Paraguayer fühle, wäre eine Lüge", wird der 28-Jährige zitiert.

Er war wie der Dortmunder Lucas Barrios und der für einen argentinischen Klub spielende Nestor Ortigoza wegen eines paraguayischen Elternteils im Vorfeld der WM von den Guaranis eingebürgert worden.

Prompt folgte ein Dementi des paraguayischen Verbandes und von Santana: "Der Mittelfeldspieler der paraguayischen Nationalmannschaft, Jonathan Santana, stellt gegenüber den Medien und der Öffentlichkeit im Allgemeinen klar, dass er paraguayischer Nationalität ist, denn seine Wurzeln sind paraguayische, da seine Mutter und die gesamte Familie seiner Mutter in Paraguay geboren ist, weshalb der Fußballer ebenfalls paraguayischer Herkunft ist. Und aus diesem Grund widerspricht er jeder Äußerung, die sich darauf bezieht, dass er sich nicht als Paraguayer fühle. Obwohl der Fußballer in Argentinien geboren und aufgewachsen ist, bereut er es in keinster Weise seine Entscheidung, Paraguay zu vertreten."

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