Der Weltverband FIFA hat die Organisatoren einer angeblichen Werbekampagne verklagt, die am Rande des Spiels zwischen den Niederlanden und Dänemark für Aufsehen gesorgt hat.

36 Frauen hatten die Begegnung im Soccer-City-Stadion in von einer niederländischen Brauerei (Bavaria) gesponserten Kleidern verfolgt.

Im Zusammenhang mit der verbotenen Werbung am Rande des WM-Spiels Niederlande-Dänemark am Montag hat die südafrikanische Polizei am Mittwoch zwei Frauen festgenommen.

"Die beiden Frauen wurde in ihrem Hotel festgenommen. Wir bemühen uns zurzeit, herauszufinden, was sie verbrochen haben sollen", sagte ein Sprecher des niederländischen Außenministeriums. Am Mittwoch hatte die FIFA bekannt gegeben, dass die Organisatoren der Werbekampagne verklagt worden seien.

"Die FIFA hat Klage gegen die Organisatoren der versteckten Werbekampagne eingereicht, die während des Spiels zwischen den Niederlanden und Dänemark stattgefunden hat", sagte FIFA-Mediendirektor Nicolas Maingot.

Als offizieller Sponsor der WM ist nur der US-Biermarke Budweiser Werbung an offiziellen Schauplätzen des Turniers vorbehalten. Bavaria hatte sich am Dienstag gegen die Vorwürfe, es handle sich bei dem Auftritt um eine konzertierte Werbeaktion, gewehrt.

"Die FIFA hat kein Monopol auf die Farbe orange, und die Menschen haben die Freiheit zu tragen, was sie wollen. Unsere Marke ist auf den Kleidern noch nicht einmal genannt. Aber nun spricht die ganze Welt über uns", sagte Bavaria-Chef Peer Swinkels der niederländischen Tageszeitung "De Telegraaf".

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