Die Fans sind sauer, die FIFA ratlos: Die vielen freien Sitze sorgen bei der Fußball-WM in Südafrika weiter für Aufregung.

"Uns wurde gesagt, das Spiel sei ausverkauft", meinte ein enttäuschter Portugiese am Dienstag auf dem Fanfest in Port Elizabeth, als er auf der Leinwand die leeren Sitzschalen sah.

Nur 31.034 Zuschauer sahen die Begegnung gegen die Elfenbeinküste, die Kapazität des Nelson-Mandela-Bay-Stadions beträgt 42.486. Schon beim Spiel zwischen Südkorea und Griechenland waren in Port Elizabeth 8000 Plätze unbesetzt geblieben.

Die FIFA vermutet als Grund eine zu Jahresbeginn stornierte Buchung koreanischer Fans, die wegen Sicherheitsbedenken die Reise nach Südafrika scheuten. Auch an anderen Spielorten seien in Übersee bestellte Karten nicht abgeholt worden, argumentiert der Fußball-Weltverband.

Auch der mangelhafte Transport zwischen den WM-Städten wurde in der FIFA als Ursache für die niedrigen Zahlen genannt. Besonders auffällig wurde das Problem am Dienstag in Rustenburg, wo nur 23.817 Fans das 1:1 zwischen Neuseeland und der Slowakei sahen. Das Fassungsvermögen des Royal-Bafokeng-Stadions liegt bei 38.646.

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