Ein Stromausfall hat rund 2000 Fußballfans nach dem WM-Spiel von Gastgeber Südafrika gegen Uruguay (0:3) auf eine Geduldsprobe gestellt. Mehrere Nahverkehrszüge mussten kurzerhand von Strom- auf Dampfbetrieb umgestellt werden. Dadurch kam es zu zwei- bis dreistündigen Verspätungen. Viele Fans waren erst am frühen Morgen zuhause.

"Das tut uns Leid. Wir haben uns bei unseren Kunden entschuldigt", sagte ein Metrorail-Sprecher. Metrorail sorgte für den Transport von 13.600 Personen zum und vom Loftus-Versfeld-Stadion in Pretoria.

Die südafrikanische Regierung hatte zuvor Fußballfans aufgefordert, wegen der drohenden Überlastung des Straßenverkehrs die öffentlichen Verkehsrmittel zu nutzen. Mit rund 4,3 Millarden Euro waren die Verkehrssysteme zur WM modernisiert worden.

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