Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff hat seitens des Deutschen Fußball-Bundes mehr Anerkennung für seine Dienste gefordert. "Ich hoffe, dass alle, auch der DFB, nach diesem Turnier sagen: Oliver Bierhoff hat einen guten Job gemacht", sagte der 42-Jährige der Münchner "tz".

Zwar sehe Bierhoff sich nicht als "Opfer", monierte aber, dass nach der harten Kritik an der Wahl des Mannschaftsquartiers der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im Vorfeld der WM in Südafrika jetzt nicht gesagt werde, "dass alles perfekt läuft". Natürlich sei es nicht schön, dass kein Lob zu hören sei, "aber ganz ehrlich: Das interessiert mich jetzt gar nicht", sagte Bierhoff.

Die gescheiterten Vertragsverhandlungen des DFB mit dem Trainerstab der Nationalmannschaft im Februar bezeichnete Bierhoff als "vielleicht gar nicht so schlecht". Aus der Komfortzone sei man jetzt heraus gekommen: "Das ist noch einmal ein besonderer Anreiz".

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