Der dreimalige Weltschiedsrichter Markus Merk hat die ungleiche Regelauslegung der Referees bei der WM in Südafrika harsch kritisiert. "Das ist Wettbewerbsverzerrung. Die Diskrepanz in der Regelauslegung bei der WM ist gravierend. Und es sind ja keine Einzelfälle. Das wird sich durch das ganze Turnier ziehen", sagte Merk.

Laut Merk hatte insbesondere die deutsche Nationalmannschaft in ihren ersten beiden WM-Spielen gegen Australien (4:0) und Serbien (0:1) unter der Unberechenbarkeit der Schiedsrichter zu leiden.

"Es kann nicht sein, dass die deutschen Spieler in so ein wichtiges Spiel wie gegen Ghana mit angezogener Handbremse gehen müssen, weil zwei Drittel der Mannschaft mit Gelb vorbelastet sind. Das kostet auf jeden Fall ein paar Prozent", meinte Merk.

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