Die ehemaligen niederländischen Bondscoaches Leo Beenhakker und Dick Advocaat setzen bei der WM in Südafrika weiter großes Vertrauen in die deutsche Nationalmannschaft. "Auch nach der Niederlage gegen Serbien kann ich mir nicht vorstellen, dass Deutschland ausscheidet. Die Elf wird in diesem Turnier noch eine Rolle spielen", sagte Beenhakker, technischer Direktor von Feyenoord Rotterdam, dem TV-Sender "NOS".

Dick Advocaat, neuer Nationaltrainer von Russland und Ex-Coach von Bundesligist Borussia Mönchengladbach, meinte als Studiogast in der Sendung "Studio Sportzomer": "Deutschland ist viel zu stark, um ausgeschaltet zu werden."

Zum schwachen Abschneiden der afrikanischen Mannschaften bei der WM sagte Beenhakker: "Die Afrikaner können nicht miteinander spielen. Als Einzelspieler sind sie technisch perfekt, fantastisch. Sie können jedoch kein Team bilden. Das liegt unter anderem daran, dass die ausländischen Trainer nur kurz, teils erst sechs Wochen vor WM-Beginn, mit den Spielern arbeiten. Das ist für einen Mannschaftsaufbau für eine WM viel zu kurz."

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