Der australische Kapitän Lucas Neill hat am Vorabend des letzten Vorrundenspiels der deutschen WM-Gruppengegner gegen Serbien (Mittwoch 20.30 Uhr) ein heftiges Wortgefecht mit Journalisten geführt.

"Alles, was in den letzten Tagen so geschrieben wurde, erweckt den Eindruck, wir seien Weicheier. Ich denke, das Gejammer kam von ganz anderer Seite", schimpfte er: "Australien hatte noch nie ein Team von Weicheiern, und wir wollen auch nicht so gesehen werden."

In den australischen Medien wurde nach Neills Ansicht durch die Blume behauptet, die Socceroos hätten sich nach den frühen Platzverweisen von Tim Cahill gegen Deutschland (0:4) und Harry Kewell gegen Ghana (1:1) hängen lassen.

"Haben wir uns hängen lassen, als wir gegen Ghana nur noch zu zehnt waren?", fragte er: "Ein Team von Weicheiern hätte 1:3 oder 1:4 verloren und sich danach über den Schiedsrichter beschwert."

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