Auseinandersetzungen von Fans und Spielern der neuseeländischen Nationalmannschaft mit Sicherheitskräften haben bei der WM nach dem Schlusspfiff die Partie zwischen den All Whites und Paraguay (0:0) überschattet. Die Sicherheitskräfte drängten die neuseeländischen Anhänger, die nach dem Spiel in Polokwane noch auf der Tribüne feiern wollten, aus dem Stadion Peter Mokaba.

Ordner hinderten zudem die Spieler daran, zu ihren Familienangehörigen zu kommen. "Sie haben mich nicht zu meinen Eltern gelassen. Ich musste mich durchkämpfen und etwas Körpereinsatz an den Tag legen", sagte Verteidiger Tommy Smith. Ein Mitarbeiter des Weltverbandes FIFA sorgte schließlich dafür, dass die Spieler durchgelassen wurden.

Zu Raufereien kam es zwischen der Polizei und Fans, nachdem die friedlich feiernden Anhänger eine halbe Stunde nach dem Schlusspfiff von der Tribüne und aus dem Stadion getrieben wurden. "Dies ist ein Fußball-Stadion und kein Platz zum Feiern", begründete ein Beamter der Polizei die Maßnahme.

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