Zwischen den beiden Machern des südafrikanischen WM-Organisationskomitees, Danny Jordaan und Irvin Khoza, ist ein heftiger Konflikt ausgebrochen. Jordaan beschuldigte seinen langjährigen Widersacher "eine Schmierenkampagne" gegen ihn initiiert zu haben.

"Ich weiß, dass er einen Krieg nach der Weltmeisterschaft angekündigt hat. Dieser Kampagne ist gegen mich gerichtet und soll zeigen, dass ich mit dieser Veranstaltung überfordert bin", sagte Jordaan, dem von seinem Gegner Khoza offenbar Bestechlichkeit vorgeworfen wird.

Jordaan: "Es werden viele Fragen zu meinem Bruder gestellt. Ich habe damit aber nichts zu tun. Niemals in meinen 17 Jahren im Fußball habe ich von irgendjemandem Geld genommen. Alles, was ich habe, ist mein guter Ruf und den werde ich nicht gefährden - vor allem, nachdem ich so stark für diese Land gekämpft habe."

Jordaan ist Chef des südafrikanischen OK, Khoza ist Vorsitzender des Komitees. Im vergangenen Jahr bewarben sich beide um den Vorsitz im südafrikanischen Fußball-Verband SAFA. Aufgrund der zu erwartenden Schlammschlacht wurde schließlich ein Interimskandidat zum neuen Präsidenten gewählt.

Der millionenschwere Khoza ist Präsident der südafrikanischen Premier League und besitzt den Klub Orlando Pirates. Er gab zu den Anschuldigungen von Jordaan am Freitag zunächst keine Stellungname ab.

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