Südkoreas Präsident Lee Myung-Bak hat nach dem WM-Aus seines Landes gegen Uruguay (1:2) seine Sympathie für den ehemaligen Kolonialherren Japan entdeckt.

"Ich hoffe, dass Japan als einzig verbliebener Vertreter Asiens das WM-Viertelfinale erreicht", sagte Lee dem japanischen Ministerpräsidenten Naoto Kan auf dem G8-Gipfel in Kanada.

Die "Blue Samurai" treffen am Dienstag in Pretoria auf Paraguay.

Naoto bedankte sich und versprach, die Wünsche an die japanische Mannschaft weiterzuleiten.

Beide Länder hatten nach Japans brutaler Herrschaft über die koreanische Halbinsel zwischen 1910 und 1945 lange Zeit ein angespanntes Verhältnis, das sich erst langsam normalisierte. 2002 waren Südkorea und Japan gemeinsame Gastgeber der Weltmeisterschaft.

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