Der dreimalige Wimbledonsieger Boris Becker hat im Gespräch mit der "BBC" die Einführung des sogenannten "Hawk-Eye" im Fußball gefordert. "Ich verstehe nicht, warum die FIFA dieses System nicht aus dem Tennis übernimmt", sagte der 42-Jährige, der zurzeit als Co-Kommentator der "BBC" in Wimbledon im Einsatz ist:

"Fußball ist ein Milliarden-Geschäft, das besser organisiert und verwaltet werden sollte." Er freue sich natürlich über den Achtelfinalsieg der deutschen Mannschaft gegen England: "Aber ich werde nicht damit prahlen. Das Ergebnis lautet eigentlich 4:2, nicht 4:1."

"Hawkeye" ist ein computergesteuertes System zur Ballverfolgung im Spiel. Mit sechs verschiedenen Kameraperspektiven wird eine 3D-Simulation erzeugt. Im Tennis kann damit beispielsweise genau rekonstruiert werden, ob ein Ball im Aus oder ein Aufschlag im Feld war.

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