Südafrika hat vor und während der WM bislang 613 "unerwünschten" Personen die Einreise verweigert. Das teilte die Einwanderungsbehörde mit. "Die Namen der Reisenden tauchten auf Listen auf, die wir von verschiedenen Behörden erhalten haben", sagte Sprecher Ronnie Mamoepa. Er machte keine Angaben über die Zahl der Hooligans unter den abgewiesenen Personen.

Zu Beginn der WM hatte Südafrika mehrere mutmaßliche Rowdys abgewiesen, darunter Argentinier und Engländer. Vergangene Woche waren zwei Pakistaner bei der versuchten Einreise von Simbabwe aus festgenommen worden, Medienberichten zufolge wurde einer der beiden Verdächtigen wegen Terrorismus mit einem internationalen Haftbefehl gesucht.

Seit dem 1. Juni sind über 2,1 Millionen Ausländer in Südafrika eingereist, 523.798 mehr als im gleichen Monat des vergangenen Jahres. Die WM verlief bislang ohne größere Zwischenfälle.

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