Ein dickes Lob von FIFA-Präsident Joseph S. Blatter haben die WM-Viertelfinalisten Deutschland und Ghana eingeheimst. Beide Verbände hätten mit dem Einsatz von zahlreichen U23-Spielern bewiesen, dass das Zurückgreifen auf junge Spieler mehr Erfolg verspreche.

"Ghana hat elf U23-Spieler im Aufgebot und sieben einsetzt. Deutschland hat neun im Kader und sieben davon Spielpraxis bei der WM verschafft", sagte Blatter bei einem Pressegespräch in Johannesburg. Dagegen seien die WM-Finalisten von 2006, Italien und Frankreich, auch wegen ihrer Altersstruktur gescheitert.

"Frankreich hatte keinen U23-Spieler, Italien einen, aber der hat nicht gespielt", sagte Blatter und zitierte aus einer Analyse der Technischen Studien-Gruppe des Fußball-Weltverbandes nach 48 von insgesamt 64 WM-Spielen.

Die beiden europäischen Fußball-Großmächte waren in der WM-Vorrunde überraschend gescheitert.

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