Nach Angaben eines französischen Wissenschaftlers ist der WM-Ball Jabulani "zu perfekt", um eine gerade Flugbahn zu haben.

"Durch die Form des Balles ist der Kontakt mit dem Fuß des Spielers reduziert. Deshalb dreht sich der Ball nicht um die eigene Achse. Der Ball fliegt nicht so weit, fängt aber an zu schwimmen und wird so für die Spieler und Torhüter unberechenbar", erklärte Eric Berton vom wissenschaftlichen Institut in Marseille.

Ein weiterer Grund dafür könnte laut Berton sein, dass die Nähte des Jabulani innerhalb des Balles liegen. Die früheren Fußbälle, aber auch Tennis- und Golfbälle oder Baseballs hätten auf der Außenhaut Unebenheiten, die den Ball stabiler fliegen lassen.

Der australische Wissenschaftler Derek Leinweber von der Adelaide University fügte hinzu, dass der WM-Ball durch die fehlenden Nähte noch schneller als seine Vorgänger und deshalb für die Schlussmänner viel schwieriger einzuschätzen sei.

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