Erste Hintergründe für das französische Fußball-Desaster bei der WM in Südafrika gelangen an die Öffentlichkeit: Der zurückgetretene Präsident des französischen Verbandes FFF, Jean-Pierre Escalettes, hat eine Spieler-Revolte für das schlechte Abschneiden der Equipe Tricolore bei der ersten Weltmeisterschaft auf dem Schwarzen Kontinent verantwortlich gemacht.

Bei seiner Anhörung vor der französischen Nationalversammlung gab Escalettes an, er sei während der WM bei den Spielern auf "eine Mauer des Widerstands" getroffen. In 50 Jahren Fußball habe er so etwas noch nie erlebt. Die Anhörung, an der auch der scheidende Nationaltrainer Raymond Domenech teilnahm, fand hinter verschlossenen Türen statt und dauerte zwei Stunden.

Ein Abgeordneter der konservativen Regierungspartei informierte die Öffentlichkeit jedoch zu Beginn der Sitzung auf seinem Twitter-Account über die Geschehnisse. `Wir sind ausgeschieden, weil wir mit 23 verwöhnten Kindern angetreten sind, die völlig die Bodenhaftung verloren haben", sagte demnach ein Abgeordneter der Opposition.

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