Trotz der Erfolge des zweimaligen Weltmeisters Uruguay in Südafrika dürften sich die Wege von Nationaltrainer Oscar Tabarez und der Celeste nach der WM trennen. "So sehr der Verband ihn halten möchte, wir können ihn nicht bezahlen", erklärte ein nicht namentlich genanntes Führungsmitglied des Verbandes gegenüber der in Montevideo erscheinenden Tageszeitung "El Pais".

Demnach erhalte der 63-Jährige derzeit monatlich 25.000 US-Dollar und wäre damit der am schlechtesten bezahlte Trainer unter den acht Viertelfinalisten. "Es ist im uruguayischen Fußball unmöglich, ein Gehalt von 50.000 US-Dollar oder mehr zu zahlen", erklärte der Funktionär weiter, der eine Erhöhung der Bezüge nach den gezeigten Leistungen der Urus aber für angebracht hält.

Auch würden sicher jetzt Anfragen aus dem Ausland kommen, sodass man abwarten müsse, wie sich Tabarez entscheide. Gespräche mit dem Erfolgscoach, der die Südamerikaner schon bei der WM 1990 ins Achtelfinale geführt hatte, werden auf jeden Fall erst mit der neuen Verbandsführung nach dem 31. Juli erfolgen.

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