Den Spielern droht bei der WM in Südafrika keine Gelbsperre im Endspiel. Bei der Endrunde ist ein Spieler nach seiner zweiten Gelben Karte im nächsten Spiel automatisch gesperrt. Die im vorherigen Turnierverlauf erhaltenen Verwarnungen werden nach dem Viertelfinale jedoch gelöscht.

Damit will der Weltverband FIFA Fälle wie die von Michael Ballack und Claudio Caniggia verhindern. Der derzeit verletzte Nationalmannschaftskapitän hatte 2002 das Finale gegen Brasilien (0:2) verpasst, weil er im Halbfinale gegen Südkorea seine zweite Verwarnung erhalten hatte. Den Argentinier Caniggia hatte zwölf Jahre zuvor in Italien dasselbe Schicksal aufgrund einer Verwarnung im Semifinale ereilt.

Sieht ein Spieler allerdings im Viertelfinale seine zweite Gelbe Karte, muss er seine Sperre in einem eventuellen Halbfinale absitzen. Platzverweise per Roter Karten sind von dieser Regelung ausgenommen.

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