Fast zwei Wochen nach dem WM-Aus der südafrikanischen Nationalmannschaft sorgt bei der Suche nach einem Nachfolger von Trainer Carlos Alberto Parreira ein interner Machtkampf für erhebliche Unruhe.

Nachdem Verbandspräsident Kirsten Nematandani die Beförderung des bisherigen Assistenten Pitso Mosimane zum Cheftrainer bereits intern als perfekt gemeldet hatte, gilt nun Ex-Coach Shakes Mashaba ebenfalls als Kandidat für die Parreira-Nachfolge. Das berichtet die südafrikanische Sonntagszeitung "Sunday Times".

Mosimane muss nach Angaben der Zeitung am Montag oder Dienstag beim Fußball-Verband Südafrikas SAFA vorsprechen und seine Pläne offenbaren. "Sobald wir uns mit ihm getroffen haben, werden wir seine Ideen dem Präsidenten vorstellen. Der neue Trainer muss die Mannschaft nach vorne bringen. Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren", sagte Nematandani.

Mosimane war Co-Trainer unter Parreira. Mashaba trainierte die südafrikanische Nationalmannschaft, die bei der WM im eigenen Land als erster Gastgeber in der Historie bereits in der Vorrunde gescheitert war, von 2002 bis 2004. Nationalmannschaftskapitän Aaron Mokoena hat unterdessen Mosimane Rückdeckung für ein Engagement als Cheftrainer gegeben.

"Pitso hat alles bei Bafana Bafana mitgemacht. Er kennt das Team in- und auswendig. Natürlich gibt es viele gute Coaches, die infrage kommen, aber wir brauchen jemanden, der die Strukturen bereits kennt", sagte Mokoena der "BBC".

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