Nach Ansicht von Staatspräsident Jacob Zuma haben sich die Investitionen der südafrikanischen Regierung im Rahmen der WM schon jetzt bezahlt gemacht.

"Wirtschaftlich war das Turnier ein Erfolg. Wir können sagen, dass sich die Investitionen gelohnt haben, darunter auch die 33 Milliarden Rand (umgerechnet etwa 3,4 Milliarden Euro, Anm. d. Red.), die wir in das Transport- und Telekommunikationswesen sowie die Stadien gesteckt haben", sagte Zuma.

Durch die mit der Austragung der WM verbundenen Projekte seien zahlreiche neue Arbeitsplätze entstanden. "Die Investitionen in die Stadien haben 66.000 Jobs im Bausektor geschaffen. Dank der Ausgaben für Sicherheit wurden 40.000 Polizisten langfristig eingestellt", sagte das Staatsoberhaupt.

Während des Turniers sind die Einnahmen im Tourismussektor der Kap-Republik durch Hotelbuchungen und einer höheren Nachfrage an Mietwagen deutlich gestiegen. Wirtschaftsexperten gehen allerdings davon aus, dass nur 13 Milliarden Rand (1,4 Milliarden Euro) durch WM-Touristen direkt in die südafrikanische Wirtschaft fließen.

Über den ökonomischen Faktor hinaus profitiere laut Zuma aber die südafrikanische Gesellschaft ungemein von der WM im eigenen Land.

"Der soziale Nutzen ist unbezahlbar. Die Südafrikaner haben auf bemerkenswerte Weise Einheit, Patriotismus und Solidarität demonstriert. Das hat es so in diesem Land noch nicht gegeben", sagte Zuma und kündigte an: "Auf diesem Erfolg wollen wir aufbauen."

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