FIFA-Präsident Joseph S. Blatter hofft auf einen Besuch von Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela beim Finale der WM am Sonntag. Dass Mandela bei einem Erscheinen auch den WM-Pokal an den Sieger des Endspiels zwischen den Niederlanden und Europameister Spanien überreichen darf, wollte der Schweizer aber nicht versprechen.

"Es wäre eine Möglichkeit. Zumindest wird er die Trophäe in der Hand halten. Wenn er zum Finale kommt, wissen wir aber nicht, ob er bis zum Schluss bleiben kann", sagte Blatter am Donnerstag. Möglicherweise will es sich der FIFA-Boss nicht nehmen lassen, selbst den neuen Weltmeister zu ehren. Mandela wird erst am Sonntag über ein Erscheinen im Soccer-City-Stadion von Johannesburg entscheiden.

Dies hatte die Nelson-Mandela-Stiftung bereits am Mittwoch mitgeteilt. Eine Entscheidung werde in Absprache mit der Familie getroffen. "Wir hoffen sehr, dass Nelson Mandela teilnehmen kann. Aber das können wir noch nicht vorhersehen", sagte Blatter.

Der ehemalige südafrikanische Staatspräsident Mandela, der am 18. Juli sein 92. Lebensjahr vollendet, ist schon seit geraumer Zeit kaum mehr in der Öffentlichkeit aufgetreten.

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