96 Prozent der Schiedsrichter-Entscheidungen bei der WM in Südafrika waren angeblich korrekt. Zu diesem Urteil kommt zumindest die Schiedsrichter-Kommission des Weltverbandes FIFA.

"96 Prozent der Entscheidungen waren richtig. Das sind Fakten, keine Meinungen", sagte der Vorsitzende der Schiedsrichter-Kommission der FIA, der Spanier Jose Maria Garcia-Aranda, nach 62 von 64 Spielen.

"Hier sind die besten Spieler der Welt im Einsatz und von 15 Elfmetern wurden nur neun verwandelt, also 60 Prozent. Wenn man das mit den 96 Prozent vergleicht, waren die Schiedsrichterleistungen bei dieser WM mehr als gut", äußerte der Iberer.

Auch die Einschätzung der Kommission kann allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass es bei der WM zu einigen eklatanten und entscheidenden Fehlentscheidungen gekommen war.

So wurde im Achtelfinale zwischen Deutschland und England (4:1) beim Stande von 2:1 ein Tor von Frank Lampard nicht gegeben. Der Ball hatte deutlich die Linie überquert.

Ebenfalls in der Runde der letzten 16 war Argentinien gegen Mexiko durch einen klaren Abseitstreffer von Carlos Tevez mit 1:0 in Führung gegangen.

Das Spiel endete 3:1 zugunsten der Gauchos. "Ja, es hat Fehler gegeben. Aber wir sprechen hier von 62 Spielen", sagte Garcia-Aranda und wehrte sich gegen die Kritik.

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