IOC-Präsident Jacques Rogge hat WM-Gastgeber Südafrika gelobt und damit Hoffnungen auf eine erfolgreiche Olympia-Bewerbung der Kaprepublik geschürt.

"Diese WM wird noch lange in Erinnerung bleiben. Sie hat ganz Afrika stolz gemacht. Die gesamte Sportbewegung ist darüber sehr erfreut", sagte der Chef des Internationalen Olympischen Komitees am Samstag nach einem Treffen mit dem südafrikanischen Staatspräsidenten Jacob Zuma in Pretoria.

Südafrika ist als möglicher Bewerber um die Ausrichtung Olympischer Sommerspiele 2020 im Gespräch. Der Kampf um die Olympia-Gastgeberrolle beginnt im kommenden Jahr, bis 2013 müssen die Kandidaturen beim IOC eingegangen sein.

"Mich interessieren die Vorstellungen Südafrikas. Wir begrüßen alle guten Bewerbungen und wären glücklich, wenn eine aus Südafrika kommen würde", hatte Rogge zuvor beim Branchendienst "sport intern" geäußert.

Rogge hatte bereits vor zweieinhalb Wochen betont, Kapstadt habe bereits 1997 eine gute Olympiabewerbung abgegeben. Der IOC-Chef hält es derzeit für unwahrscheinlich, dass mit Rabat/Marokko ein zweiter afrikanischer Bewerber für 2020 hinzu käme.

Für die Sommerspiele 2020 haben bislang Rom, Madrid und Tokio Interesse angemeldet. Bewerbungen werden auch in der Türkei, Marokko und Dubai erwogen.

Die Auffassung von Joseph S. Blatter, Präsident des Weltverbandes FIFA, Südafrika habe sich durch die erfolgreiche WM 2010 als Gastgeber für Olympische Spiele empfohlen, hält man in Kreisen des IOC für eine ganz persönliche Ansicht des FIFA-Chefs.

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