Nach der ersten Weltmeisterschaft in Afrika zieht Issa Hayatou, der Vorsitzende des FIFA-Organisations-Komitees, eine positive Bilanz. Dank des Engagements der Politik und der Wirtschaft in Südafrika haben wir erreicht, was wir erreichen wollten. Und nur böse Zungen können behaupten, die Weltmeisterschaft sei kein Erfolg gewesen. In der öffentlichen Wahrnehmung und unter sozialen Aspekten", sagte Hayatou in einem Interview im "kicker".

Die Organisation des Turniers sei eine Herausforderung gewesen, aber "alles hat geklappt". "Die Stadien waren rechtzeitig fertig, 98 Prozent der Tickets in Südafrika wurden verkauft, die Infrastruktur, die Hotels, die Telekommunikation. Das alles hat funktioniert. Und die Zuschauer haben auch mitgezogen", ergänzte der 63-Jährige.

Auch die Befürchtungen in Sachen Sicherheit hätten sich nach der Meinung von Hayatou nicht bestätigt. "Die politischen Instanzen in Südafrika haben alles getan, die Polizei hat alles gemacht für die Sicherheit. Für die Mannschaften, für die Besucher und für die Anhänger."

Es gebe gewisse Verhaltensregeln, an die man sich halten müsse, "nicht anders als in vielen anderen Städten der Welt". Im sportlichen Bereich habe das Scheitern einiger der großen Mannschaften überrascht, dennoch sei es ein tolles Turnier gewesen, mit vielen Entdeckungen.

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