Der englische Schiedsrichter Howard Webb hat die Kritik an seiner Leistung im WM-Finale zwischen Spanien und den Niederlanden (1:0) zurückgewiesen. `Wir hatten keine andere Wahl das Spiel so zu leiten, wie wir es getan haben", sagte Webb auf der Homepage der englischen Premier League: "Wir sind zufrieden mit unserer Leistung, denn wir haben einen harten Job unter schwierigen Bedingungen gemacht."

Weiter spricht der Referee von eine Tortur: "Das waren die schwierigsten Momente meiner Laufbahn, die man am besten mit einem Höllenritt beschreiben kann, der zwei Stunden dauerte", sagte der Engländer der "Daily Mail".

Webb hatte im hart geführten Endspiel zwölf Gelbe Karten und einmal Gelb-Rot gegen den Niederländer John Heitinga gezückt. Bei der nicht geahndeten Tätlichkeit von Andres Iniesta lag der Unparteiische aber ebenso falsch wie bei Nigel de Jongs Kung-Fu-Tritt gegen Xabi Alonso.

Auch die Spieler der Elftal sehen sich in "de Volkskrant" Kritik ausgesetzt. "Mit Typen wie De Jong und van Bommel kann man nicht vorsichtig genug sein. Wenn das Bier nicht schnell genug kommt, nieten die vielleicht die Stewardess um", heißt es in Bezug auf die Begleitung durch einen Kampfjet beim Rückflug.

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