Krake Paul wollte seine Karriere nach der WM eigentlich beenden - doch plötzlich steht dem berühmtesten aller Tintenfische die Welt offen.

Ein russischer Wettanbieter will den Oktopus aus dem Sea-Life-Aquarium von Oberhausen als Buchmacher verpflichten und ihm ein monatliches Gehalt von 5.000 Dollar zahlen.

"Er würde dann einer von unseren 120 Mitarbeitern sein", sagte Oleg Zurawski, Miteigentümer des Unternehmens, einer russischen Sportzeitung. "Unsere Spezialisten verdienen rund 3000 Dollar im Monat. Daher würden wir Paul 5000 zahlen." Als "Ablösesumme" sind 100.000 Euro im Gespräch.

Noch kurz nach der WM, die Paul mit 100 Prozent Trefferquote beendet hatte, hatte Oliver Walenciak, zuständig für die Meerestiere im Oberhausener Aquarium, angekündigt, Paul habe "den Rummel erstmal satt".

Bei allen Spielen der deutschen Nationalmannschaft und beim WM-Finale hatte der Oktopus den richtigen Sieger vorausgesagt. Paul steuerte immer den richtigen Futterbehälter mit der entsprechenden Landesfahne an, fischte sich die darin liegende Muschel und traf damit seine Wahl.

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