Die FIFA hat Japans Bewerbung um die Weltmeisterschaft 2022 ein gutes Zwischenzeugnis ausgestellt. Die FIFA lobte den gelungenen Spagat zwischen Alt und Neu, die Maßnahmen für den Umweltschutz sowie die gute Infrastruktur.

"Diese Kandidatur ist sehr ausgewogen. Sie vereint Fußball-Tradition mit modernen Stadien, neuen Technologien und engagierten Umweltprojekten", sagte Chiles Verbandspräsident Harold Mayne-Nicholls, der ein fünfköpfiges FIFA-Besucherteam anführte.

Besonderen Eindruck hinterließ das Projekt "Universal Fan Fest". Sämtliche WM-Begegnungen sollen auf 3D-Leinwänden in 400 Stadien auf der ganzen Welt live übertragen werden und so den Fans ein realistisches Stadionerlebnis ermöglichen.

Derzeit träumen die Veranstalter sogar davon, ganze Spiele auf den Rasen zu projizieren. Hierzu fehlen allerdings noch die technischen Voraussetzungen.

Der viertägige FIFA-Besuch war der Auftakt einer zweimonatigen Rundreise zu allen neun WM-Kandidaten für 2018 und 2022. Beide Endrunden werden zeitgleich am 2. Dezember in Tokio vergeben. Für beide Turniere haben sich England, Russland sowie die Partner Portugal/Spanien und Belgien/Niederlande beworben, dazu die USA.

Nur für 2022 stehen neben Japan auch Südkorea, Australien und Katar in der Bewerberschlange.

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