Eine Delegation des Fußball-Weltverbandes FIFA hat ihre Inspektionstour in den USA beendet und bei den Gastgebern neue Hoffnungen auf die Austragung der Weltmeisterschaft 2018 oder 2022 geweckt.

Alle begutachteten Stadien seien exzellent, hieß es von Seiten der FIFA-Offiziellen.

Die vom chilenischen Verbandspräsidenten Halord Mayne-Nicholls angeführte Delegation nahm die potenziellen WM-Stadien in New York, Miami, Dallas und Houston unter die Lupe, außerdem stand ein Besuch im Weißen Haus auf dem Programm.

"Mit nur einigen kleinen Veränderungen würden sich alle Stadien hervorragend für eine WM eignen. Daran gibt es keinen Zweifel", sagte Mayne-Nicholls nach der Besichtigungstour.

Voraussichtlich müssen sich die Verantwortlichen mit der Austragung aber mindestens bis 2022 gedulden.

"Wie es aussieht, dürften sich die Europäer schon mehr als Hoffnung auf die WM 2018 machen können. Das wird international nicht infrage gestellt, auch nicht im Exekutivkomitee der FIFA", hatte FIFA-Präsident Joseph Blatter zuletzt erklärt.

Neben den Vereinigten Staaten bewerben sich in England, Russland, Portugal/Spanien und Belgien/Niederlande beim Weltverband nur europäische Nationen um die Austragung der Endrunde. Nach dem von der FIFA ausgerufenen Kontinente-Rotationsprinzip wäre jedoch die USA an der Reihe.

Die WM-Emdrunden 2018 und 2022 werden am 2. Dezember vergeben. Die nächste Weltmeisterschaft findet 2014 in Brasilien statt.

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