Die Gastgeber-Städte der vergangenen Fußball-WM in Südafrika fordern Geld von der FIFA.

Demnach habe der Weltverband den Städten noch nicht die versprochenen Gewinnbeteiligungen an den Ticketverkäufen ausgezahlt.

"Wir müssen dringend bezahlt werden", sagte Michael Sutcliffe, Verantwortlicher der Stadt Durban, der Nachrichtenagentur "AFP".

"Wir verhandeln schon seit zwei Jahren. Jetzt sind wir bereit, den nächsten Schritt zu machen. Die FIFA hat uns nichts gegeben."

Laut Sutcliffe habe die FIFA die vor dem Turnier vereinbarten zehn Prozent für Ticketeinnahmen noch nicht gezahlt.

Zudem stünden noch Zahlungen für Reinigungsarbeiten, Strom, Wasser und Zusatzanforderungen, die der Verband an das Moses-Mabhida-Stadion gestellt hatte, aus.

Die südafrikanische Tageszeitung "The Times" berichtet, dass die Gesamtforderungen der Städte sich auf 500 Millionen Rand (umgerechnet 51 Millionen Euro) belaufen.

Die FIFA wies die Forderungen am Freitag zurück.

"Das ist eine Angelegenheit zwischen dem lokalen Organisationskomitee und den Gastgeber-Städten", hieß es in einer Stellungnahme. Das OK kündigte an, den Streitpunkt in der nächsten Woche zu klären.

"Derzeit werden die Einnahmen durch Ticket-Verkäufe geprüft", sagte OK-Chef Danny Jordaan.

"Sobald dieser Prozess abgeschlossen ist, werden die Städte ihre zehn Prozent Gewinnbeteiligung erhalten."

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