In zwei Jahren soll das Nelson-Mandela-Bay-Stadion in Port Elizabeth profitabel bewirtschaftet werden - es wäre das rentabelste der sechs für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika neu gebauten Stadien.

Nach einem Bericht des Herald sei es dem Stadionbetreiber Access Management gelungen, in dem einen Jahr seit dem Ende der WM Einnahmen in Höhe von 11 Millionen Rand (etwa 1,1 Millionen Euro) zu erwirtschaften.

Die jährlichen Unterhaltskosten für die 46.000 Zuschauer fassende Arena am Indischen Ozean betragen den Angaben zufolge 21 Mio. Rand (2,1 Millionen Euro). Im nächsten Jahr sollen die Einnahmen auf 17 Millionen Rand (1,7 Millionen Euro) gesteigert werden, ehe für 2013 der finanzielle Durchbruch erfolgen soll.

Port Elizabeth, jeweils rund 700 km von den südafrikanischen Metropolen Johannesburg, Kapstadt und Durban entfernt, verfügt nicht über einen eigenen Erstliga-Fußballklub. Trotzdem wollen in dieser Saison zwei Profi-Teams aus anderen Landesteilen jeweils drei ihrer Heimspiele in Port Elizabeth austragen.

Langfristig ist an den Aufbau eines heimischen Profiteams gedacht. Außerdem finden ab 2013 in Port Elizabeth regelmäßig Rugby-Spiele der Super-15-Serie mit den fünf besten Mannschaften aus Neuseeland, Australien und Südafrika statt.

Schon jetzt seien alle 49 VIP-Logen für diese Partien in den nächsten drei Jahren ausgebucht, heißt es in dem Zeitungsbericht. "Dies wird das bei weitem erfolgreichste Stadion im ganzen Land", sagt der Geschäftsführer der Betreibergesellschaft, Stephan Pretorius.

Das für rund 110 Millionen Euro neu gebaute Stadion in Port Elizabeth beherbergte während der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 acht Spiele, darunter das um Platz drei zwischen Deutschland und Uruguay, das die Löw-Elf mit 3:2 gewann.

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