Reinhard Rauball hat das Missverhältnis zwischen den Transfer-Ausgaben und Kosten für Spielerberater kritisiert.

"Die Transfer-Ausgaben betrugen 171 Millionen Euro. Dieses Verhältnis zwischen Provisionen und Ablösesummen empfinde ich als grotesk", analysierte der Liga-Präsident und von Borussia Dortmund im "Hamburger Abendblatt" Zahlen aus der vergangenen Saison, die besagen, dass die 36 Klubs der Bundes- und Zweiten Liga 58,8 Mio. Euro an Spielerberater zahlten - "eine Entwicklung in die völlig falsche Richtung".

Der Rechtsanwalt beurteilt den Plan der FIFA, die Provisionen auf einen bestimmten Prozentsatz zu beschränken, "skeptisch, denn es werden Mittel und Wege gefunden werden, diese Prozentsätze zu umgehen."

Der 62-Jährige empfiehlt das englische Modell: "Da wird die Provision dem Spieler zugeschlagen, mit der Konsequenz, dass der diese Provision versteuern muss. Dies führte zu einer Reduzierung in akzeptable Größenordnungen".

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