Der renommierte Sportsoziologe Gunter A. Pilz hat homosexuellen Fußball-Profis von einem Outing in der Öffentlichkeit abgeraten.

"Die Konsequenzen wären glasklar: Der Fußballer sähe sich einem Spießrutenlauf ausgesetzt", sagte das Mitglied der Ethik-Expertenkommission in der europäischen Fußball-Union UEFA der "Sächsischen Zeitung".

Der Honorarprofessor der Universität Hannover begrüßte zwar die vor allem durch DFB-Präsident Theo Zwanziger ins Rollen gebrachte Enttabuisierung des Themas Homosexualität im deutschen Fußball, doch an einen Erfolg glaubt er nicht: "Die Bereitschaft seitens der Fans, solche Dinge für Beschimpfungen auszunutzen, ist viel zu hoch. Alles andere sind Wunschträume und Gefühlsduseleien."

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