Angesichts der unrühmlichen Schlagzeilen um die Vertragsgespräche mit Bundestrainer Joachim Löw und Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff rät Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer des Bundesligisten Borussia Dortmund, dem Deutschen Fußball-Bund (DFB), sein Präsidium zu verschlanken.

"Auf ein Kernteam von vielleicht vier Personen, die Fachleute sind und wichtige Verhandlungen führen. Es kann doch nicht sein, dass immer 15, 16 Leute involviert sind, wenn es wichtige Entscheidungen zu erörtern gibt", sagte Watzke in einem am Samstag in den Ruhr Nachrichten erscheinenden Interview.

So müsse sich niemand wundern, dass viele Dinge in der Öffentlichkeit ausgetragen werden, meinte Watzke weiter, der auch andere Dinge kritisierte. So habe Löw zum Beispiel "gerade erst wieder untermauert, Bierhoff sei sein - ich zitiere - "wichtigster Mitarbeiter". Entschuldigung, Oliver Bierhoff sitzt im DFB-Präsidium, er ist als Manager für die Nationalmannschaft zuständig. Wie kann er dann ein Mitarbeiter des Trainers Löw sein? Da stimmt doch in der ganzen Struktur etwas Elementares nicht."

Bierhoff habe offenbar auch in Löws Sinne die Vertragsverhandlungen mit dem DFB geführt.

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