Ehrenpräsident Gerhard Mayer-Vorfelder hat das Krisenmanagement des DFB im "Fall Amerell" harsch kritisiert und damit auch Präsident Theo Zwanziger attackiert.

"Man wäre besser beraten gewesen zu schweigen. Ich persönlich bin der Auffassung, dass jemand unschuldig ist, solange nicht das Gegenteil bewiesen ist", sagte Mayer-Vorfelder im "Express" und betonte: "Man wäre besser erst an die Öffentlichkeit gegangen, wenn die Ermittlungen abgeschlossen worden wären."

Mayer-Vorfelder sieht den Ruf des DFB und des Schiedsrichterwesens belastet.

Er verstehe nicht, dass Zwanziger Amerell bereits nach wenigen Tagen in aller Öffentlichkeit an den Pranger stellte.

Von 2001 bis 2006 war Mayer-Vorfelder DFB-Präsident, in den letzten beiden Jahren mit seinem Nachfolger Zwanziger als Doppelspitze.

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