Der ambitionierte Oberligist RB Leipzig hat auf seinem Weg Richtung Profi-Fußball einen weiteren wichtigen Schritt vollzogen.

Ab dem 1. Juli 2010 kann das Leipziger Zentralstadion den Namen des Großsponsors (Red Bull) tragen. Das beschloss der Stadtrat der Messestadt.

"Das passt wunderbar. Wir werden dort in der kommenden Saison unsere Heimspiele austragen, wahrscheinlich in der Regionalliga", sagte RB Leipzigs Specher Hans-Georg Felder.

Die mit ehemaligen Profi-Spielern wie Timo Rost (früher Energie Cottbus) oder Thomas Kläsener (früher Schalke 04) gespickte Mannschaft liegt in der Oberliga mit elf Punkten Vorsprung auf Rang eins und steuert dem sicheren Aufstieg in die vierte Liga entgegen. Langfristig will der Klub, der zurzeit seine Heimspiele in einem kleineren Stadion der Stadt austrägt, in die Bundesliga aufsteigen.

Michael Kölmel, Besitzer des Zentralstadions, hatte bereits vor Wochen Grünes Licht für den neuen Namen der WM-Arena gegeben. Nun können die Gespräche über die Vermarktung von Logen und Werbebanden verstärkt werden.

Das Logo des neuen Namensgebers soll im Stadion überall sichtbar werden. Der Red-Bull-Konzern besitzt bereits in Salzburg und seit vergangener Woche auch in New York große Sportarenen.

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