Die 252 anwesenden Delegierten haben beim außerordentlichen Bundestag des DFB ohne Gegenstimme die Schiedsrichter-Reform abgesegnet.

Die Umgestaltung des DFB-Schiedsrichterwesens unter strukturellen, inhaltlichen und personellen Gesichtspunkten war der einzige Tagesordnungspunkt des Bundestags in Frankfurt/Main. Damit ist unter anderem auch der Weg frei für die neue Schiedsrichter-Kommission um den designierten Vorsitzenden Herbert Fandel, der auf der nächsten DFB-Präsidiumssitzung am 21. Mai inthronisiert werden soll.

"Wir haben jetzt eine ganz klare Grundlage. Am 21. Mai tritt alles in Kraft, wir können eine neue Schiedsrichterkommission berufen. Das wird schon Auswirkungen auf die neue Saison haben. Das freut mich persönlich", sagte DFB-Präsident Theo Zwanziger nach dem Ende der nur 90-minütigen Versammlung.

Die Kernpunkte des 36 Seiten umfassenden Arbeitspapiers sind eine professionellere Betreuung der Schiedsrichter, Besetzung der entscheidenden Stellen mit neutralem Personal, mehr Transparenz und ein Ende der Wunschansetzungen.

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