Klubchef Martin Kind von Hannover 96 hat sich für eine "harte Strafe" gegen den Schänder des Grabes von Ex-Nationaltorhüter Robert Enke ausgesprochen. "Ich bin schockiert. So etwas ist nicht akzeptabel", sagte Kind.

Nach Angaben von Jörg Neblung, der Enke während dessen Karriere beraten hatte, soll sich der Täter an der letzten Ruhestätte des Verstorbenen "ungebührlich und pietätlos" verhalten haben. Genaue Angaben über den Vorfall wurden nicht gemacht. Die hinterbliebene Witwe des Keepers hat Anzeige erstattet.

Die Polizei nahm Ermittlungen wegen Störung der Totenruhe auf. Enke hatte sich am 10. November vergangenen Jahres an einem Bahnübergang das Leben genommen. Der 32-Jährige litt an Depressionen.

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