Uli Hoeneß, Präsident von Bayern München, hat sein Interesse an einem Amt bei der Deutschen Fußball Liga bekräftigt und denkt über eine Bewerbung für den Chefposten beim Ligaverband nach.

"Ich beschäftige mich mit dem Thema", sagte der Ex-Manager der "Süddeutschen Zeitung" und fügte an: "Ich muss erst für mich entscheiden, ob ich das machen will - aber wenn, dann kandidiere ich nur für die Spitze."

Dort steht derzeit noch Reinhard Rauball von Borussia Dortmund, Hoeneß müsste es auf eine Kampfabstimmung ankommen lassen. "Ich bin Demokrat", sagte er zu diesem Szenario. Hoeneß will nach der Saison erstmal Urlaub machen und sich dann entscheiden, ob er das Abenteuer DFL tatsächlich angeht.

Rauball würde das Feld jedenfalls nicht kampflos räumen. "Wenn er darüber nachdenkt, soll er das tun. Ich habe meine Kandidatur angekündigt und werde auch dabei bleiben", sagte Rauball in Berlin.

Auf die Frage, welche Chance er sich bei einer möglichen Kampfabstimmung gegen Hoeneß ausrechne, sagte der aktuelle aktuelle Ligaverbands-Präsident: "Ich bin drei Jahre im Amt. Andere müssen darüber entscheiden, wie meine Leistung war."

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