Japan legt seinen Fokus auf die Bewerbung um die Weltmeisterschaft 2022. Motoaki Inukai, Präsident des japanischen Fußball-Verbandes JFA, erklärte damit den Verzicht auf die Kandidatur zur Ausrichtung der Titelkämpfe 2018.

"Es sieht so aus, als ob der Weltverband FIFA die Weltmeisterschaft 2018 zurück nach Europa holen will", sagte Inukai, nachdem er sich in Zürich mit FIFA-Präsident Joseph S. Blatter unterhalten hatte.

"Wir wurden von Blatter darauf hingewiesen, dass die europäischen Länder in einem heftigen Wettstreit für 2018 stehen, und dass die Fokussierung auf 2022 die klügste Wahl sei."

Letzter europäischer WM-Gastgeber war 2006 Deutschland.

Japans Konkurrenz um die Ausrichtung der WM werden in Asien Südkorea und Katar sein. Zudem bewerben sich England, Australien, Russland, die USA und die Doppelbewerberländer Belgien/Niederlande sowie Spanien/Portugal um die Titelkämpfe 2018 und 2022.

Die FIFA wird die Gastgeber für beide Turniere im Dezember 2010 bekannt geben.

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