Franz Beckenbauer hat wenige Tage vor Beginn der WM in Südafrika Bundestrainer Joachim Löw eine Teilschuld für die geplatzten Vertragsverhandlungen mit dem Deutschen Fußball-Bund gegeben.

"Für was brauche ich denn als Trainer einen Vertrag? Um mich abfinden zu lassen? Davon haben doch nur die Anwälte etwas", sagte Beckenbauer dem "Tagesspiegel" und bezeichnete die Verhandlungen zwischen Löw, Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff und dem DFB als "unglücklich".

Gleichzeitig kritisierte das FIFA-Exekutivmitglied den Kommerz im Fußball und die Gier der Spielervermittler. "Der Fußball ist ein Feld von Gauklern geworden", sagte der 64-Jährige und nannte als Beispiele: "Spielervermittler, wohin man schaut, Profitmacher."

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