Der Ausrüster der Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern und FC St. Pauli ist zahlungsunfähig.

Gegen den Hamburger Textilhersteller und Vertreiber "Do You Football GmbH" wurde am Mittwoch vor dem Amtgericht der Hansestadt ein Insolvenzverfahren eröffnet.

Das Engagement mit den Partnern des Unternehmens, zu denen auch die Zweitligisten VfL Bochum und Union Berlin zählen, soll aber nicht unmittelbar gefährdet sein.

"Der Insolvenzantrag hat auf uns zunächst keine Auswirkungen. Wir sind bereits mit der Ausrüstung versorgt, und auch wirtschaftlich haben wir davon noch nichts gemerkt", sagte Christian Gruber, Pressesprecher des 1. FC Kaiserslautern.

Ähnlich äußerte sich St. Paulis Sprecher Christian Bönig:

"Wir haben die zum jetzigen Stand erforderliche Ausrüstung für die Mannschaft erhalten. Das sind zwischen 3000 und 4000 Teile. Somit ist uns erst einmal kein Nachteil entstanden. Was die weitere Saison angeht, müssen wir abwarten."

Zudem habe sich "Do You Football"-Geschäftsführer Bernd von Geldern zuversichtlich geäußert, dass das Unternehmen bestehen bleibe, sagte Gruber. Von Geldern war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

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