Im Zuge der Diskussion über eine erneute Reform der Amateur-Spielklassen wagt der Bayerische Fußball-Verband (BFV) einen spektakulären Vorstoß.

Der BFV hat dem DFB einen Antrag zur Abschaffung der Regionalliga in ihrer bisherigen Form übermittelt, über den der DFB-Bundestag am 21./22. Oktober in Essen entscheiden soll.

"Die dreigeteilte Regionalliga hat sich schlichtweg nicht bewährt und ist deshalb auch für die Zukunft kein tragfähiges Modell. Hier muss im Sinne der Fußballvereine schnellstmöglich eine andere Lösung gefunden werden", sagt Jürgen Faltenbacher, Spielleiter der Regionalliga Süd und im BFV-Präsidium für den Spielbetrieb zuständig.

In seinem Antrag fordert der BFV die Schaffung einer achtgeteilten vierthöchsten Spielklasse mit maximal sechs Zweiten Mannschaften pro Staffel.

Zudem sollen statt bislang drei zukünftig vier Regionalligisten in die Dritte Liga aufsteigen können, in der wiederum nur noch vier Reserve-Mannschaften starten dürfen.

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