Der ehemalige WM-Schiedsrichter Bernd Heynemann hat sich mit dem neuen Schiedsrichter-Boss Herbert Fandel angelegt.

"So kann man micht nicht aussortieren. Dafür gibt es keine Gründe und auch keine Erklärung von Fandel", sagte Heynemann, der nicht mehr zum Kreis der Schiedsrichter-Beobachter des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gehört, der "Bild".

Der Magdeburger Heynemann, der bis 2001 insgesamt 151 Bundesliga-Spiele leitete, wittert eine Intrige. "Ich weiß nur, dass es eine Umfrage unter den Schiedsrichtern gegeben haben soll, bei der ich angeblich schlecht abgeschnitten habe", erklärte der 56-Jährige, der sich offiziell bei DFB-Präsident Theo Zwanziger über seine Ausmusterung beschwert hat.

Für Fandel ist die Kritik Heynemanns nicht nachvollziehbar. "Für unsere Entscheidung waren inhaltliche Gründe ausschlaggebend. Das erkläre ich Herrn Heynemann auch gerne nochmal persönlich", sagte der 46 Jahre alte Konzerpianist aus Kyllburg.

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