Der betroffene Trainer Claus-Dieter Wollitz hat die vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) ausgesprochene Sperre für seinen Ex-Schützling Marcel Schuon als zu milde kritisiert und will den Profi aufgrund seiner Verwicklung in den Wettskandal im Gefängnis sehen.

"Er hätte lebenslänglich bekommen müssen. Das Strafmaß von 33 Monaten ist nicht genug. Er hat das Schlimmste getan, was ein Spieler tun kann. Das ist nicht entschuldbar. Solche Spieler gehören für mich ins Gefängnis", sagte Wollitz dem Sport-Informations-Dienst (SID).

Der DFB hatte am Montag im Wettskandal erstmals hart durchgegriffen und Schuon als einen der beschuldigten Profis drastisch bestraft. Das DFB-Sportgericht sperrte den früheren Spieler des VfL Osnabrück `wegen unsportlichen Verhaltens" für zwei Jahre und neun Monate bis einschließlich 31. August 2012. Die Osnabrücker prüfen nun eine Schadensersatzklage gegen Schuon.

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