DFL-Chef Christian Seifert hat das Verhalten von einigen Spielerberatern im deutschen Profifußball kritisiert.

"Es gibt Berater, die behandeln Spieler wie Handelsware. Das ist keine pauschale Kritik an Spielerberatern, aber an einigen", sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Fußball Liga (DFL) bei einem Pressegespräch von DFL und der Vereinigung der Vertragsfußballspieler (VDV) in Duisburg.

Seifert betonte in diesem Fall die Bedeutung der Arbeit der Spieler-Gewerkschaft. "Die VDV ist wichtig, weil in den Klubs Leistungsdruck herscht, aber auch, weil es diese Spielerberater gibt. Ich finde es wichtig, dass die Institution VDV Spielern helfen kann, die von ihren Beratern schlecht beraten werden", sagte er.

Die DFL hat mit dem DFB und der VDV seit 2006 eine unbefristete Kooperationsvereinbarung und unterstützt die Interessenvertretung der Profis materiell und finanziell. `Wir sitzen nicht im selben Boot, aber wir rudern im selben Fluss und sind in der Verantwortung, dass das Gesamtkunstwerk Bundesliga weiterhin funktioniert", sagte Seifert über das Verhältnis zu der 1987 gegründeten Gewerkschaft.

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